Mit vereinten Kräften

Das erste Corona-Jahr steckt vielen noch in den Knochen, die Ungewissheit, die Angst und der völlige Stillstand versetzten die Motorsportwelt in den Tiefschlaf. Im Juni jedoch wird wieder neuer Mut geschöpft, neues Vertrauen aufgebaut und es wird voller Zuversicht nach vorne geschaut. Der Nürburgring öffnet dann seine Pforten und es heulen am Fuße der Burg wieder die Motoren, es sind die Motoren seiner liebsten Gäste, die der Fahrzeuge des 24-Stunden-Rennens.

Fast wichtiger als zu gewinnen

Wiederbelebt zu werden ist fast wichtiger als zu gewinnen, daran sind sich die Protagonisten aller Rennställe einig. Da wo vorher reines Konkurrenzdenken vorzufinden war, arbeitet man jetzt gemeinsam, um der Welt ein tolles Rennwochenende bieten zu können. Mit allem, was dazu gehört, es wird an nichts gespart.

Mehr Teilnehmer als sonst

Das Teilnehmerfeld ist wahrlich breit aufgestellt und bietet den Zuschauern Racing der Extra-Klasse. Dies ist die 49. Auflage des 24-Stunden-Klassikers und es haben sich bis zum heutigen Tage bereits 125 Fahrzeuge registriert. Das sind deutlich mehr als im Jahr zuvor und da noch einige Anmeldungen in der Schwebe sind, könnten es also noch mehr werden.

Eine Fülle an Klassen

Für die Zuschauer wird es ebenfalls ein ganz besonderes Fest des Motorsports werden, da sich die Fahrzeuge der 19 verschiedenen Hersteller auf insgesamt 22 Klassen verteilen. Da kommt jeder auf seine Kosten, der eine mag die seriennahen Rennfahrzeuge, ein anderer liebt die Supersportwagen oder die GT-Klasse. 

An die Erfolge von früher anknüpfen

Der 24-Stunden-Klassiker auf der Nordschleife galt seit jeher als eine Institution im Motorsport, hier zu gewinnen war schon immer etwas Besonderes. Damit sich dies auch in der Post-Pandemie-Zeit so fortsetzt, wird eifrig gearbeitet. Die Fans sollen ein bestmögliches Angebot präsentiert bekommen. Dass dies auf dankbaren Boden fällt, gilt als ausgemacht, da sich die Mehrheit der Fans nichts sehnlicher wünscht, als wieder ihr Zelt, ihren Grill und ihr Campingstühle entlang der Strecke aufzubauen, um dem Motorengeheul zu frönen.